zu den überregionalen Nachrichten
Regionales
12. Februar 2008
Biene ging bei der Braunkohlwanderung verloren.
SPD Ortsverein wanderte durch die Herzogsberge
Sickte. Über 20 Mitglieder und Freunde konnte Reinhard Deitmar, Vorsitzender des Ortsvereines der Sickter SPD, zur diesjährigen traditionellen Braunkohlwanderung begrüßen. Vom Sickter Sportheim aus wanderte die Gruppe zunächst Richtung Gewerbegebiet am Bockshorn, um dann über die Trift in die Herzogsberge zu gelangen. Doch oh Schreck, an der Trift war der Dackel Biene eines mitwandernden Mitglieds nicht da. Wo war Biene? Hat jemand den Dackel gesehen? Da niemand die Frage positiv beantworten konnte, ging der Besitzer in Begleitung des Vorsitzenden den Weg zurück, um Biene zu suchen. Die Gruppe ging derweil in etwas getrübter Stimmung den ausgewählten Weg durch das Wegelabyrinth der Herzogsberge. Bei strahlendem Sonnenschein und im Glauben, dass sich der Hund schon wieder anfinden wird, erklomm die Gruppe den höchsten Berg, um den herrlichen Ausblick Richtung Cremlingen und Braunschweig zu genießen. Am Ende stieß zunächst der Vorsitzende und später das Herrchen von Biene zur Gruppe. Vom Dackel keine Spur. Trauer beschleicht die Wandernden. Herrchen setzt sich ins Auto, will noch mal nach dem Dackel suchen. Die Gruppe setzt ihre Wanderung fort, kehrt ein in die Gaststätte ‚Zur guten Quelle’, um hier ein leckeres Braunkohlessen zu sich zu nehmen. Dann ein lautes erleichterndes ‚Hallo’! Herrchen hat die Biene wieder. Dank eines beherzten Eingreifens einer Sickter Bürgerin und des Hinweises eines Neuerkeroder Bewohners, konnte Biene ihrem Herrchen übergeben werden. Leider hat Herrchen vergessen, sich die Namen der hilfreichen Bürger geben zu lassen. Ein Dank an dieser Stelle ist das Mindeste, was er tun kann. Sollte Biene nächstes Jahr wieder mitwandern ‚wollen’, so dann doch lieber an der Leine oder zumindest unter aufmerksamer Beobachtung.
Bildunterschrift:
Die Gruppe hat den höchsten Punkt der Herzogsberge erklommen und genießt den herrlichen Ausblick.
(...)
10. Februar 2008
Spontanbeitritt der SPD Samtgemeindefraktionsmitglieder
SPD Samtgemeinderatsmitglieder besuchten den Förderverein der ev. Stiftung Neuerkerode
Spontanität und Flexibilität wurden schon immer in der SPD groß geschrieben. Deshalb war es nicht verwunderlich, dass die Ratsfrauen Petra Riedel (stellv. Samtgemeindebürgermeis-terin), Dr. Heike Rupp-Brunswig (stellv. Landrätin) und die Ratsmänner Lutz Coordes (Samt-gemeindeverbandsvorsitzender), Reinhard Deitmar (Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat) und Christian Müller (stellv. Fraktionsvorsitzender im Samtgemeinderat), die der Einladung des Vorstandes des Fördervereins der ev. Stiftung Neuerkerode folgten, auch gleich mit dem Eintritt ihre Solidarität mit der Arbeit des Fördervereins dokumentierten.
Zunächst erläuterte jedoch der Vorsitzende Klaus-Dieter Arndt die Arbeit des Fördervereins.
Der Förderverein unterstützt seit seiner Gründung im Jahre 1990 in vielfältiger Weise die Zielsetzung der Evangelischen Stiftung Neuerkerode, „Orte zum Leben“ für 840 Menschen mit geistiger Behinderung zu schaffen. Er verfolgt mit seinen Projekten die Integrität von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft.
Bisher unterstützte Projekte sind z.B. Ausstellungen Neuerkerröder Künstler, Theaterprojekte mit dem Theater Endlich, in dem behinderte Menschen Theater spielen. Sportaktivitäten wie Fußball (FC Neuerkerode), Judo bis nahe an den höchsten Dan und heilpraktisches Reiten, um nur einige zu nennen.
Das Café Burschenhof entstand auf Initiative des Fördervereins und die Stiftung unterhält ei-nen eigenen Weinberg auf dem Heerberg. Hierfür soll demnächst eine eigene mobile Presse angeschafft werden, mit der dann nicht nur die Trauben der Weinlese sondern auch von den Bürgern angelieferte Äpfel zu ‚ihrem‘ Saft gepresst werden können.
Dies alles erfordert neben dem ehrenamtlichen Engagement der Fördervereinsmitglieder na-türlich auch Kosten in unterschiedlicher Höhe. Der Vorstand tagt ca. 6-mal im Jahr, um über die Förderungsmöglichlkeiten von vorgeschlagenen Projekten zu beraten und zu beschlie-ßen. Da der Etat begrenzt ist, man aber nach Möglichkeit viele Anträge positiv bescheiden will, ist es notwendig, möglichst viele Mitglieder in den Förderverein zu bekommen. Die Mit-glieder der Samtgemeindefraktion der SPD traten denn auch spontan dem Förderverein bei, um so ihre Solidarität und Unterstützung zu zeigen. Lutz Coordes signalisierte daneben auch noch den Beitritt des Samtgemeindeverbandes der SPD. Darüber muss aber erst noch die Mitgliederversammlung im März entscheiden.
Wir möchten mit diesem Artikel nicht nur über die Arbeit des Fördervereins informieren, son-dern alle Bürgerinnen und Bürger aufrufen, die Arbeit des Fördervereins zu unterstützen. Werden Sie Mitglied und zeigen Sie ihre Solidarität mit dem größten Arbeitgeber der Samt-gemeinde Sickte. Unterstützen Sie mit Ihrer Zugehörigkeit zum Förderverein die noch aus-stehenden Projekte zu verwirklichen.
Informationen sind unter www.neuerkerode.de oder bei horst.wassmann@neuerkerode.de zu erhalten. Beitrittserklärungen liegen auch beim Pförtner der Stiftung in Neuerkerode aus.
Direkte Spenden können auch bei der Nord/LB Braunschweig unter der Kontonummer 2 981 413 BLZ 250 500 00 eingezahlt werden.
Der Förderverein ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Die Spenden und Mitgliedsbei-träge sind daher steuerlich absetzbar.
Lutz Coordes
Bildunterschrift:
Gern stellten sich die Vorstandsmitglieder des Fördervereins der ev. Stiftung Neuerkerode mit ihren neuen Fördermitgliedern zum Foto auf.
(...)

2. Dezember 2007
Nachmittagsbetreuung von Kindern
In der Samtgemeinde Sickte wird gerade die Nachmittagsbetreuung von Kindern diskutiert. Politiker der SPD Sickte informieren sich über alternative Möglichkeiten und haben gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Dörthe Weddige-Degenhard und der Bürgermeisterin von Hornburg, Helga Küchler, die Elterninitiative Hugo in Hornburg besucht.
Die Elterninitiative ermöglicht Hortplätze im Kindergarten und in der Grundschule. Weder die Stadt Hornburg noch die Samtgemeinde Schladen stellen Betreuungsmöglichkeiten am Nachmittag zur Verfügung. „Zudem erhalten wir einen wesentlich größeren Einfluss auf die Qualität von Betreuung und Förderung unserer Kinder“, erläutert die Vorsitzende Conny Schaar. Für dieses Engagement muss sie bis zu 15 Stunden pro Woche aufbringen.
Die Samtgemeinde Schladen stellt Hugo Räume für die Betreuung kostenlos zur Verfügung. Die so geschaffenen Hortplätze nimmt die Samtgemeinde in den Bedarfsplan auf und kann somit leichter den gesetzlichen Anspruch auf die Ganztagsbetreuung erfüllen.
Die Sickter SPD zeigte sich tief beeindruckt vom Engagement der Elterninitiative sieht aber die Kommune mehr in der Pflicht. Die Fraktionsvorsitzende Heike Rupp-Brunswig stellt für ihre Fraktion fest, dass in der Samtgemeinde Sickte die Nachmittagsbetreuung in kommunaler Trägerschaft stattfinden soll. Der Schulausschussvorsitzende Lutz Coordes kündigt an, in der nächsten Ausschusssitzung das Braunschweiger Modell zur Schulkindbetreuung an Schulen vorzustellen.
(...)

10. Juni 2007
Über 60 Teilnehmer bei zweiter Skater-Night in Sickte
Zum zweiten Mal veranstaltete der Ortsverein der SPD in Sickte eine Skater-Night.
Über 60 Teilnehmer nahmen mit ihren Skatern oder Rollern an der Rundfahrt teil.
Anders als vor drei Jahren war der Wettergott der Veranstaltung sehr zugetan.
Aus Rücksicht auf das Seniorenheim und wegen der besseren Sicht der Zuschauer auf die Skaterrunde, hatte sich der Veranstalter entschieden, das Basislager neben dem Kleinen Eingang zum Herrenhauspark aufzubauen.
Um 19:15 gab die Landtagsabgeordnete Dörthe Weddige- Degenhard dann per Startschuss die Strecke frei und los gings. Eine Stunde fuhren die Teilnehmer zunächst die Straße Am Kamp in östlicher Richtung, dann rechts rum auf der Kreisstraße K 154, wieder rechts rum in die Parkstraße und über den Heckenweg zurück zum Kamp. Hier war Vorsicht geboten, hat doch die Straße AM Kamp ein ordentliches Gefälle. Doch bis auf leichte Stürze mit Hautabschürfungen (teilweise kamen die Skater ohne Knie, Ellenbogen und Handschutz) verlief die Veranstaltung Unfallfrei. Auf den aufgestellten Gartengarnituren hatten sich zahlreiche Zuschauer eingefunden, die die Vorrüberrollenden lautstark anfeuerten.
Ein Höhepunkt war der Auftritt der Dixie-Fire, die die Gäste in gekonnter Weise mit flottem Tuba-Jazz unterhielten.
Dank zahlreicher Sponsoren aus Braunschweig, Sickte und Umgebung fand am Ende des Laufs eine Verlosung statt, bei der alle Teilnehmer Preise gewannen. Die Freiwillige Feuerwehr Sickte hat die Strecke in hervorragender Weise abgesichert. Das DRK stand zur Hilfeleistung bereit, brauchten aber Gott sei Dank keine große Hilfe zu leisten.
Lutz Coordes war als Hauptorganisator für den Ortsverein der Sickter SPD mit dem Ablauf der Veranstaltung dann auch sehr zufrieden. Er hofft, dass im nächsten Jahr noch mehr Skater und Gäste zu dieser Veranstaltung kommen. Schon jetzt hat die Skater-night einen festen Raum im Veranstaltungskalender von Sickte.
Bildunterschrift
60 Skater und Roller schickt die Landtagsabgeordnete und Landtagskandidatin für den Wahlkreis 9 der SPD Frau Dörthe Weddige-Degenhard (rechts) auf die anspruchsvolle Strecke.
(...)

5. Juni 2007
Asse II unter Atomrecht stellen
Sickter Grüne und SPD informieren gemeinsam über das "Höllische Erbe - Asse II"
Sickte. Zu einer Informationsveranstaltung mit dem Titel "ASSE II - Höllisches Erbe"
luden die Sickter Grünen (Karlheinz Pfeiff) und der SPD Ortsverein Sickte (Lutz Coordes) gemeinsam in das Herrenhaus nach Sickte ein.
Die gut besuchte Veranstaltung machte deutlich, dass das Thema an Interesse nichts verloren hat. Gut 30 anwesende Gäste hörten den Ausführungen der Referenten aufmerksam zu und diskutierten im Anschluss sachlich aber nicht emotionslos Möglichkeiten der Rückholung des eingelagerten Atommülls.
Zunächst führte Dipl. Ing. Udo Dettmann (SPD) aus Groß Denkte in seinem ausführlichen Referat über die Geschichte des Bergwerks zu den möglichen Gefahren der von der Betreiberfirma GSF (Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit) geplanten Flutung der Stollen. Er stellte der Flutung auch eine Rückholung der Atommüllfässer gegenüber und beschrieb für beide Möglichkeiten Vorteile, Gefahren und Risiken und zeigte mögliche Alternativen auf. Weitere Konzepte könnten z. B. sein: Verfüllung mit Sorelbeton (vergleichbar mit Morsleben), Einbringen eines Schutzfluids als Gel, Verwendung von Flüssigkeiten, die die Metallfässer nicht angreifen (jeder weiß, dass im Winter nicht mehr mit Salz gestreut werden soll, weil es das Metall der Autos angreift). Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Rapsöl oder eine Teilrückholung. All diese Alternativen könnten untersucht werden, wenn das Bergwerk unter Atomrecht gestellt werden würde.
Irmela Wrede - bekannt als die 'klagende Tischlermeisterin' aus Mönchevahlberg informierte die Zuhörer über die Beweggründe ihrer Klageeinreichung am 23. April 2007 gegen das Land Niedersachsen beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg. "Wenn meine Kinder mich später einmal fragen, was hast du eigentlich gegen ASSE II getan, will ich ihnen in die Augen schauen und sagen können, ich habe etwas dagegen getan." Sie motivierte die Teilnehmer sich zusammenzuschließen, weiter zu informieren, sie zu unterstützen und wies auf den Rechtshilfefond hin siehe auch www.asse2.de
Dieser Ansicht war auch Michael Fuder (Bündnis 90/Die Grünen), der die Verpflichtung sich zu engagieren in den Mittelpunkt seines Vortrages stellte. Er zeigte noch einmal die Chronologie des Bergwerks auf von 1967 - erste Einlagerung von 124.494 Fässern schwachradioaktiven Atommülls - bis heute und wies auf Aktivitäten wie auch auf Versäumnisse der Politik(er) hin.
Seit 1988 registriert die GSF einen permanenten Laugenzufluss aus dem Neben- und Deckgebirge, dessen Herkunft bis heute ungeklärt ist. Die GSF kann deshalb die Standsicherheit nur noch bis zum Jahr 2014 garantieren. Stürzen einzelne Kammern oder das gesamte Bergwerk ein, kann das radioaktive Inventar der Fässer (u.a. 12,5 kg Plutonium) innerhalb kürzester Zeit in das Grundwasser gelangen.
In der anschließenden Diskussion waren sich alle - über die Parteiinteressen hinaus - einig, dass schnellstmöglich weitere Alternativmodelle geprüft werden müssen, um ein Einstürzen des Bergwerks ASSE zu verhindern.
Lutz Coordes und Karlheinz Pfeiff
(...)